Am Ende wirds kacke, und dann schön

Also ich weiß ja nich, wies überlichweise bei euch läuft wenn ihr mal paar Monate in ein anderes Land umzieht, aber bei mir scheint es jedes Mal nen Monat vor Ende richtig lame zu werden, und ein, zwei Wochen vorm Heimflug dann nochmal richtig BAM!

“Merc Bar” – Mercer & Prince Soho, Manhattan

Versteht mich nich falsch, is nich so als ob ich das jeden Tag mache. Ganze zweimal genauer gesagt, aber es war jedes Mal das Gleiche. Irgendwann ist Alltag da, man hat alles gesehen, alles erlebt und man interessiert sich n Scheiß für neue Leute oder Hobbies oder sonst was, denn man verpisst sich ja sowieso demnächst. Also who cares about my Dodgeball-Team oder neue Leute die ich in ner Bar treffe. Außerdem freut man sich schon wieder auf Zuhause und konzentriert sich bissle drauf was abgeht wenn man wieder da is.

Und dann, zwei Wochen bevor man wieder heimgeht geht fängt man an die ganze Atmosphäre nochmal so richtig zu genießen. In Soho, Manhattan bei Sonnenschein in ner Bar oder nem Cafe an der Straße zu chillen und alles nochmal etwas krasser wahrzunehmen. Die Leute, die Gebäude, der Lärm, New York halt und das alles bei lässiger Musik. Musste glatt s’Grinsen anfangen. Die Kellnerin dachte entweder ich wär n Psychopat, oder ich mach sie an… whatever.

Bei mir ists zwar noch etwas länger als zwei Wochen bis ich wieder in den Talkessel komme, aber es fängt schon jetzt an. D.h. die nächsten Wochen bin ich mit kaum was anderem beschäftigt als in Parks, Cafes und im Sonnenschein zu chillen, in der Stadt die niemals schläft.

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