06/02 Das universelle Gleichgewicht
Glaubt ihr an ein Gleichgewicht zwischen guten und schlechten Erlebnissen? Zwischen Glück und Pech. Zwischen Vor- und Nachteilen…
Ich glaub schon ein wenig dran. Immer wenn es gut läuft, passiert irgendwas bescheuertes. Irgendwas total schlechtes. Und je besser es läuft desto krasser ist der Dämpfer. Beispiele möchte ich jetzt nicht bringen da ich sogar meine Privatsphäre etwas schützen möchte. Aber glaubt mir wenn ich sage: Ich hab grade nen dicken Dämpfer erhalten. Japan steht aber immernoch ;-)
Glück scheint wie Wellen zu sein. Je Höher die Welle, desto tiefer der “Graben” hintendran. Ich find das einfach uncool. Deßhalb bin ich auch immer extrem skeptisch wenn irgendwas gutes passiert. Dann erwarte ich schon fast, dass jetzt irgendwas bescheuertes hinterher kommt. Vielleicht hilft ein Gebet?
“Dear god,
Was geht ab Herr? Danke erstmal für so Sachen wie Sex, Musik und Subway Sandwitches. Hab mich schon lange nicht mehr gemeldet… sorry… war beschäftigt. Könntest du mir n gefallen machen? Könntest du meinen Genpool etwas verbessern? Und wenn du schon dabei bist, mein Pech etwas runterschrauben? Ich weiß du hast viel zutun mit dem Teufel und so, aber wenn du mal Zeit dafür findest, komm ich auch mal in dein Haus. Ich spende sogar Blut und zahle übrigens Kirchensteuer :-)
Bis dann Bruder”
Wollen wir hoffen, dass er mich gehört hat.
Mein besagter Dämpfer hat mich jetzt ein wenig runtergeholt. Deßhalb werd ich jetzt mal chillen gehn…
PS.: 12.02.09 Blutspenden Neuenburg, wer kommt mit? Mache ma den Laden voll!
bisch ja schon fast nen pessimist
….das is “uncool”!
oO geh lieber im krankenhaus blutspenden, da bekommste geld. das rote kruz verkauft die spenden auch ans krankenhaus.
Ich persänlich glaube da nicht dran. Es passiert mal Gutes und mal Schlechtes, manchmal auch längere Zeit nur Gutes oder für eine Zeit nur Schlechtes. Es gibt auch Menschen da läuft im Leben wirklich alles schief, oder welche bei denen man glaubt sie hätten das beinahe perfekte Leben, wo alles rund läuft.
Mann sollte aber denke ich nicht bei jeder Guten Sache die passiert gleich daran denken, das auch wieder etwas schlechtes passiert, sonst kann man die Guten Erlebnisse nicht genießen. Klar, im Leben von jedem passieren Gute aber auch viele schlechte Dinge. So ist es nunmal.
think positiv and keep ya head up!
Blut spenden is ne super Sache. Kannst es auch nächstenliebe machen oder um nen gratis Bluttest zu erhalten denn bei unregelmäßigkeiten wirst du informiert.
Was ich persöhnlich besser finde ist sich als Organspender anzubieten und sich in der Datenbank für Knochenmarspende registrieren zu lassen weil man so viel mehr helfen kann.
als organspender hilfst du erst wenn du tot bist. Und dann auch pro organ einer person wenns hoch kommt. Bei blutspenden sinds mehr ;-)
und…organspende ist doch trotzdem ne gute sache….
du kannst die organe ja eh nicht mehr brauchen wenn du tot bist ^^
Sumit du alter Philosoph,
Ich glaube nicht an ein dipolares Universium von Gut- und Schlecht.
Man kann diese Frage nicht empirisch beantworten, weil sie metaphysisch ist. Daher zählt für mich nur die Frage: welche Einstellung oder Überzeugung zu dieser Frage bringt mich im Leben weiter?
Die Einstufung in Gut und Schlecht ist relativ zum Betrachter zu sehen. Ich bin persönlich davon Überzeugt, dass äußere Umstände im Endeffekt nur einen minimalen Einfluss auf unser Befinden aus üben, weil der Mensch selbstreflektiert denken und entscheiden kann. Wenn etwas beschissenes passiert, hast du immer noch die Vetofunktion in deinem Kopf, die es dir erlaubt die Emotion zu kontrollieren und durch deine Brille der Einstellung zum positiven zu verändern. Deswegen reagieren verschiedene Menschen in den selben Situationen auch total unterschiedlich.
Die Psychologie gibt mir recht. Äußere Faktoren als Indikatoren für ein glückliches Leben sind extrem schwach. Wenn man hingegen nach Einstellungen zu sich und dem Leben fragt oder testet, kann man sehr sicher fest stellen, welcher Mensch glücklich lebt und welcher nicht. z.B. hat man fest gestellt, dass Menschen, die nach einem Unfall im Rollstuhl landen, nach einer Schockphase von einigen Monaten, rein von der Lebensfreude her, wieder da stehen, wo sie vorher waren.
Also überleg dir gut, welche Einstellung du zum Leben entwickelst, sonst wird deine selektive Wahrnehmung selbst dafür sorgen, dass deine Prophezeihung eintrifft.
Denn jedes mal, wenn es dir gut geht, wirst du denken “da stimmt etwas nicht, es muss etwas schlechtes passieren” und du wirst anfangen zu suchen, bis du etwas schlechtes findest und dich dran fest klammerst und dein Weltbild wieder passt.
Allerdings weiß ich auch, dass das Leben einem gerne in die Eier tritt und man in solchen Situationen nur zu gerne den Glauben an positive Dinge verliert.
Kein Plan, was dich zu dem Text oder der Einstellung veranlasst hat aber- keep your head up buddy
richy du alter Psychologe,
roger Bro!
was richy da schreibt, solltest du dir wirklich zu Herzen nehmen. Eine neue Mortalitäts-Studie aus GB besagt: Optimisten leben länger als Pessimisten.
Passt auch gut zum Rollstuhlfahrer, der sich wieder aufrappelt, eh? ;)