21/01 Das riesen Fettnäpchen
Wer erinnert sich nicht? 56k Modem, 200 Mhz PC, T-Online Einwählprogramm… Die alten Zeiten des modernen Lebens waren im Vergleich zu heute unzumutbar. Bei uns war es genau so wie grade beschrieben. Flatrates waren rar und meißt gab es einen Traffic-limitierten Tarif. Wir hatten einen maximalen Traffic von 20GB (Traffic = Download + Upload). Mit der wachsenden PC-Performance wuchs auch die Internetgeschwindigkeit. Einige Menschen die sich mit dem Tarif-Kram nicht auskennen haben heute noch diese… “Mühle” Zuhause stehen.
So auch bei einem guten Freund von mir. Vor rund 2 Monaten dann kaufte er sich eine richtige Maschine um durchs Netz zu surfen. Gleichzeitig erhöte er bzw. seine Familie die DSL Geschwindigkeit, änderten jedoch nicht den Tarif! Wer es nicht weiß: mit jeder Seite die ihr öffnet wird etwas runtergeladen (nämlich die Seite). Vielleicht ahnt ihrs schon. Er fing an das übliche Zeug runterzuladen. Filme, Musik, Serien, Games… weit über 100GB pro Monat. Im Tarifvertrag war ein Trafficlimit von 10GB angegeben! Jetzt kam die Rechnung vom Provider (bei Ihm AOL): über 2000 € für einen Monat Internet. Für 10€ monatliche Kosten mehr hätte er eine Flatrate haben können. Die Rechnung kam so spät, dass der halbe Folge-Monat bereits rum war indem natürlich auch runtergeladen wurde. Das heißt nächsten Monat kommt nochmal was dickes an.
Ich glaube auf mehr als auf Gnade von AOL kann er nicht hoffen. Das schickt ihn inklusive Familie in heftige Schwierigkeiten. Armer Kerl
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muha, da sieht man wie man durch technik verblödet^^